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Lernschwierigkeiten, sogenannte geistige Behinderungen oder Mehrfachbeeinträchtigungen

Den Einbezug von Kindern mit deutlichen Lernbeeinträchtigungen, sogenannten geistigen Behinderungen oder auch Mehrfachbehinderungen, also von Kindern, die zieldifferent unterrichtet werden müssen (d. h. die nicht die gleichen Bildungspläne und Lernziele wie die anderen Kinder verfolgen) können sich viele PädagogInnen und andere Beteiligte meist noch schwer vorstellen.

Dies hängt sicher zum einen mit einer allgemeinen Scheu und mit mangelnden Erfahrungen im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen zusammen. Zum anderen aber auch mit einer unmittelbar aufkommenden  Frage: Wie gestaltet man Unterricht (und auch andere Dinge des Schullebens) so, dass ALLE Kinder erfolgreich partizipieren, ihren Möglichkeiten entsprechend lernen und ihr Leistungspotential entfalten können?

Erleichternd kann zunächst einmal das Wissen sein, dass nicht alle Kinder das Gleiche schaffen können und müssen. Kinder mit deutlichen Lernbeeinträchtigungen, sogenannten geistigen Behinderungen oder auch Mehrfachbehinderungen werden nach den Bildungsgängen der Förderschwerpunkte Lernen oder Geistige Entwicklung unterrichtet – also zieldifferent zu den anderen Kindern.

Gleichzeitig bedeutet grade die Aufnahme von Kindern, die lernzieldifferent unterrichtet werden, nach Aussage vieler im Gemeinsamen Lernen erfahrener LehrerInnen einen Gewinn, der für das Lernen aller SchülerInnen genutzt werden kann: Der Blick für unterschiedliche Lernwege und Bedürfnisse von Kindern wird geschärft – die Notwendigkeit der individuellen Förderung für alle Kinder wird offensichtlich.

Das Nachdenken darüber, wie man die besten Lernbedingungen für lernzieldifferent unterrichtete Kinder schafft, damit diese ihre Leistungspotential abrufen können, öffnet den Blick dafür, welche Lernbedingungen andere Kinder der Lerngruppe brauchen: das Kind mit einer besonderen Begabung, das Kind, welches Deutsch als Zweitsprache spricht, das Kind, welches eine soziale Benachteiligung als „sein Paket“ mitbringt, aber auch das Kind, das scheinbar  auf einem „normalen“, „durchschnittlichen“ Niveau lernt.


 

Hier finden Sie zwei kurze einführende Texte zu Kindern mit Beeinträchtigungen im Gemeinsamen Lernen


Auf diesen Seiten sollen in den folgenden Wochen weitere einführende Informationen und weiterführende Hinweise (Literatur-, Link- und Materialtipps) rund um besondere Lernbedürfnisse von Kindern mit Lernschwierigkeiten, sogenannten geistigen Behinderungen oder Mehrfachbeeinträchtigungen eingestellt werden. Hierzu suchen wir auch die Zusammenarbeit mit entsprechenden Fachleuten wie zum Beispiel Sonder- und Heilpädagogen, Allgemeinpädagogen mit Erfahrungen im Gemeinsamen Lernen, Therapeuten und anderen.

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